Erkrankungen

Hier finden Sie immer wieder neue Informationen zu unterschiedlichen Krankheiten.

Allgemeine Informationen zu

Allergien

Unter dem Begriff „ Allergie“ versteht man verschiedene Reaktionsformen des Immunsystems auf auslösende Stoffe (Allergene). Dabei reagiert der Körper mit einem übersteigerten Abwehrmechanismus , der Allergie, auf als harmlos zu betrachtende Stoffe aus der Umwelt (z. B. Staub, Blüten, Duftstoffe).

Das gesunde Immunsystem reagiert auf fremde, als bedrohlich eingestufte Substanzen mit einer Abwehrreaktion, bei der im Verlauf spezifische Antikörper und Abwehrzellen gebildet werden, um den Körper zu schützen (= körpereigene Immunisierung).

Besonders die Bewohner von Industrienationen weisen eine erhöhte Allergieneigung auf. Die Erklärung scheint zunächst in den hygienischen Lebensverhältnissen begründet zu sein, da Allergien in Staaten mit einfacher hygienischer Struktur seltener in Erscheinung treten oder wesentlich schwächer ausgeprägt sind.

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Allergien

Daneben kann jeder Mensch im Laufe seines Lebens Allergien auf bestimmte Produkte oder Umweltfaktoren ausbilden, wobei auch eine Rolle spielt, wie stark das Allergen ist und wie oft der Betroffene damit in Kontakt getreten ist, bevor es zu Reaktionen kommt.

Die Neigung zu einer Allergiebildung kann auch angeboren sein, dies zeigt sich besonders deutlich bei Neugeborenen, deren Eltern beide Allergiker sind.

Allgemeine Informationen zu

Gastritis

zählt zu den häufigsten Krankheiten des Magens. Eine Gastritis ist eine Entzündung der Magenschleimhaut und das bedeutet: Die Schleimschicht der Innenseite des Magens, die die anderen Zellen vor der aggressiven Magensäure schützen soll, ist entzündet und kann so ihre Schutzfunktion nicht mehr ausreichend gewährleisten. Eine akute Gastritis verursacht meistens starke Magenschmerzen – auch unabhängig von den Mahlzeiten. Sie wird oft von weiteren Symptomen wie zum Teil kolikartigen Bauchschmerzen im Oberbauch, Appetitlosigkeit, Völlegefühl, Übelkeit und Erbrechen begleitet. Besonders nach Nahrungs- oder Flüssigkeitsaufnahme verstärken sich die Symptome.
Die Ursachen können sehr unterschiedlich sein. Infektionen sind genauso möglich wie verdorbene Lebensmittel, Ernährungsfehler, zu viel Alkohol oder Nicotin, Stress oder bestimmte Medikamente.

Die chronische Gastritis ist wesentlich häufiger und wird, je nach Ursache, in drei verschiedene Formen unterteilt: Die Autoimmungastritis (Typ A) betrifft ca. fünf Prozent der Erkrankungsfälle und zeigt sich vorwiegend im Körper (Corpus) des Magens. Hierbei identifizieren körpereigene Zellen die Magenschleimhaut mit ihren Belegzellen als Fremdkörper, greifen diese an und zerstören sie langsam, wodurch die Magensäureproduktion in ein Ungleichgewicht gerät.

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Allergien

Mit ca. 80 Prozent ist die bakterielle Gastritis (Typ B) die häufigste Entzündungsform der Magenschleimhaut. Sie wird meist vom magensäureresistenten Bakterium Helicobacter pylori verursacht und entwickelt sich vorwiegend im unteren Abschnitt des Magens, dem Antrum.

Am Bereich des Übergangs zum Darm (Pförtner = Pylorus) kann es zur chemischen Gastritis (Typ C) kommen, die durch die Einnahme verschiedener Medikamente, durch Noxen (Gifte, z. B. Alkohol) oder auch durch einen Rückfluss des Gallensaftes aus dem Darm in den Magen ausgelöst wird. Diese Form ist die zweithäufigste Gastritis, sie entwickelt sich in ca. fünfzehn Prozent aller Fälle.

Die sich langsam entwickelnde chronische Gastritis ist dagegen gekennzeichnet durch ein Völlegefühl, Blähungen, Durchfälle und auch Übelkeit. In seltenen Fällen oder bei sehr starker Reizung treten auch treten auch Schmerzen in der unteren Magenregion auf.

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